Juli 2011

Quatro Ventos - Barco de Papel

Juli 2010

Rão Kyao - Em Cantado

Juli 2009

Lura - Eclyse - 2009

Juli 2007

Tito Paris - Acústico - Live

Juli 1997

Terry Callier - Timepeace

Juli 2005
ViradaCD.jpg (29909 Byte)

Virada - Sambatico

Oktober 2004
RaoKyao.jpg (19965 Byte)

Rão Kyão
Fado Virado a Nascente

September 2004
Khaled Ya.jpeg (28575 Byte)

Khaled
Ya Rayi

Mai 2004
Fiebre.jpeg (9753 Byte)

Radio Tarifa
Fiebre

März 2004
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Matama
Don Q

September 2003
Aldo Romano.jpeg (19820 Byte)

Aldo Romano
Palatino

Juli 2003
willi.jpeg (15075 Byte)

Willi King
I am the Blues

Juni 2003
moana.gif (12778 Byte)

Moana & the Tribe
Turo

Mai 2003

Tupi Nago
Abra cada Brasil

April 2003

Sergio Boré
Reza
Casa de Tupa

März 2003


Mariza

Fado Em Mim
World Connection

Februar 2003


Radio Tarifa

Cruzando El Rio
World Circuit


 

CD des Monats
März 2004

matama-don-q.jpg (14840 Byte)

Matama
Don Q.

Wir hatten das grosse Vergnügen  während der Flamenco Tage 2004 MATAMA im Goldbekhaus in Hamburg zu sehen und es war ein grosses Erlebnis. Die aus mehreren Nationen zusammengewürfelte Truppe mit Basis in Hamburg baute eine musikalische Brücke von Brasilien nach Spanien und nach Nordafrika.

Den Kern dieses musikalischen Projekts bilden die beiden Gitarristen Juan Rodríguez und André Krikula. Während Krikula seit Jahren einen hervorragenden Ruf als Interpret brasilianischer Musik geniest, betätigt sich Juan Rodríguez seit langem erfolgreich als professioneller Flamencogitarrist in Deutschland. 

So verwundert es nicht, dass die Musik von Matamá die stilistischen Merkmale des Flamencos mit denen der brasilianischen Musik vereint. Dabei bedienen sich die Musiker so selbstverständlich der verschiedene ethnischen Musikstile, dass es ihnen gelingt, daraus etwas ganz Eigenes zu kreieren. 

Durchdrungen von Bossa Nova, Samba, jazziger Harmonik und zwingenden Grooves kommen die meisten Stücke von Matamá daher. In Titeln wie "Barrio Léon" und "32 Rosas" sind es dann wiederum flamencotypische Rhythmen oder Melodiefloskeln, die der Musik ihr Gesicht geben. Egal ob es sich um rasante Läufe, das flexible Hin- und Herwechseln von Begleit- zu Soloparts, kantige Breaks oder schmachtende balladeske Melodien handelt, die Kommunikation der beiden Gitarristen findet auf höchstem Niveau statt. 

Erfrischend und wunderschön ist auch die Instrumentierung der Kompositionen. Die Sounds von Gitarren, Marimba, Daumenklavier, Gesang, Flügelhorn und Trompete werden zu einem wahren Klangzauber miteinander verwoben, der sich auf ähnlich verlockende Weise wie der Duft eines guten Parfums oder das Bouquet eines edlen Weines entfaltet. 

Diese Musik verströmt pure Leichtigkeit, die fast überdeckt, wie virtuos die beiden Gitarristen ihre Instrumente beherrschen. Die stimmungsvollen atmosphärischen Klänge sind eingebettet in ausgefeilte Arrangements, die von der hervorragenden Percussionarbeit Conny Sommers getragen werden. Was Sommer an Cajon, Marimba, Kalimba, Didgeridoo und Timbales leistet, sucht seinesgleichen.

Aber auch die anderen Gastmusiker Omar Rodriguez Calvo (Bass), Alfonso Correra (Pandeiro) und Iris Kramer (Trompete, Flügelhorn) bringen ihr hohes musikalisches Potential ein und fügen dem Gesamtklang interessante Farben hinzu.

In einigen Kompositionen wird das Ganze zudem durch den Gesang abgerundet. Mit sanftweicher Stimme umschmeichelt Andre Krikula die Ohren der Hörer. Der Chorus-Gesang sorgt in manchem Titel für einen zusätzlichen harmonischen Teppich und eine schwebende Atmosphäre. Die poetischen, teilweise surreal anmutenden Texte und Wortspiele erinnern an die der Tropicália-Bewegung um Caetano Veloso und Gilberto Gil.

Bis auf zwei Kompositionen stammen alle Stücke von André Krikula und Juan Rodríguez. Mit den beiden letzten Titeln erweisen Krikula, Rodríguez & Co dann noch zwei großen brasilianischen Musikern die Ehre. Ihre Versionen von Baden Powells "Berimbau" und Caetano Velosos "Desde Que Samba É Samba" sind mehr als überzeugend. Immer klingt durch, wie viel Spaß und Freude die Musiker von Matamá daran haben, gemeinsam ihre Musik zu zelebrieren.

 

Discographie:

http://www.Matama.de/

Don Q.